Ornithologische Kneipentour durch das Rappenalpental

Eine Kneipentour in der Stadt kann ja jeder aber eine solche Tour mit Steinadler, Berglaubsänger und Tannenhäher ist eher selten.

Peters Alpe, Breitengeren, Schwarze Hütte und Einödsbach waren unsere Ziele. Dazwischen gab es immer wieder interessante Vögel und atemberaubende Landschaften. Schluckspecht, Bordsteinachwalbe und Schnapsdrossel konnten wir aber nicht entdecken.

Die Bergtour ist immer ein ganz besonderes Erlebnis. Ich hoffe, dass wir sie im nächsten Jahr wieder halbwegs normal durchführen können.

Im Hochgebirge unterwegs

Aufgrund von Konditionsschwäche und anderer körperlicher Gebrechen haben wir heute die Seilbahn genutzt.

Vom ersten Gipfel aus waren Alpendohlen zu sehen. Ansonsten war die Vogelwelt doch eher spärlich vertreten. Weiter unten flogen dann einige Bergpieper, Bluthänflinge und ein Birkenzeisig rum. Ich war schon fast enttäuscht wegen der wenigen Vögel, als 3 Gänsegeier über uns kreisten. Eine neue Deutschlandart für mich 🙂

Die beeindruckende Vielfalt Blumen und Blüten ist ein Kapitel für sich.

Auf der Suche nach dem Grünlaubsänger

Bei Nieselsturm war ich erst an der größen Treppe. Kein Laubsänger dort. Dann im Kurpark – nix. Ein heißer Tipp waren die Gebüsche beim Kompost.

Aber auch da konnte ich keinen sehen oder hören. Dann traf ich Harry. Sofort wurde das Wetter besser und am Fanggarten konnten wir dann gemeinsam einen Grünlaubsänger singen hören 🙂

Zum Abschluss ging es dann nochmal zum Lummenfelsen. Der Sturm machte Beobachtingen dort aber unmöglich.

Ein Tag auf der Düne

Eigentlich sollte es heute den ganzen Tag regnen. Nun, der Wetterbericht war fast korrekt. Schön war es trotzdem.

Besonders gefreut hat mich, dass ein kleiner Strandabschnitt gesperrt ist. Dort hielten sich Sandregenpfeifer, Fluß- und Brandseeschwalben auf.

Die Kegelrobben am Strand waren natürlich auch wieder da. Der “Nieselsturm” machte weitere Fotos aber unmöglich.

Ich war nicht der einzige, der nass geworden ist…

Austi begleitete mich dann auch in die Dünenkneipe..

Ausflug zum Zwillbrocker Venn

Die gelockerten Abstandsregeln in NRW ermöglichten uns am Samstag eine Tagestour an die niederländische Grenze. Mit dem neuen Kleinbus machten wir uns zu acht auf den Weg von Bielefeld zum Zwillbrocker Venn.

Dieses Gebiet ist der weltweit nördlichste Brutplatz vom Rosaflamingo. Außerdem brüten hier noch Chileflamingos, die vor 35 Jahren mal aus einem Gehege getürmt sind. Beide Arten konnten wir hervorragend beobachten.

Weißwangengänse, Schwarzkopfmöwen und viele weitere Arten waren zu sehen. Leider sorgte der starke Wind dafür, dass die meisten Singvögel stumm blieben.

Zum Abschluss gab es auf das neue Auto noch ein Stück Kuchen und ne Pulle Bier. Um 21:00 Uhr hatte ich alle wieder nach Hause gebracht.