Wieder tolles Wetter

Sterntaucher, Rothalstaucher und eine Gryllteiste auf der unruhigen See. Darüber ziehende Kurzschnabelgänse. Am Strand die gleichen Vögel wie gestern. Ein Bergfink ließ sich fotografieren.

Viele Kleinvögel waren in den Büschen im Unterland. Darunter auch ein Berghänfling. Im Gras entdeckte ich einen riesigen Schnabel.

Fünf schöne Tage auf Helgoland gehen jetzt zu Ende. Viele interessante Vögel konnte ich sehen. Auf der Rückfahrt gab es nochmal Zwerg- und 13möwen, Sterntaucher, Tordalk und viel Meer…

Ein komischer Tag

Heute hat irgendwie nix geklappt. Erst habe ich verschlafen, dann das Fernglas im Zimmer vergessen. Immerhin waren am Nordstrand viele Vögel.

Zwischen Staren,Drosseln und Finken auch wieder einige Schneeammern. Eine Ammer beschäftigte mich eine ganze Weile. Ich dachte, dass ich was ganz besonderes entdeckt habe. Leider hielt sich der Vogel immer im Strandhafer versteckt.

“Nur” eine Goldammer.

Eine Waldschnepfe kam so schnell von Westen über die See und dann die Klippe hoch geflogen, dass der Sperber nur staunen konnte.

Der Wetterbericht für diese Woche war echt mies. Ich hatte hier heute den vierten Tag ohne Regen.

Rüber zur Düne

Einen Tag auf der Düne mit trockenem Wetter und wenig Wind.

Schon in der Nacht waren viele Zugrufe zu hören. Heute waren die Inseln voll von Vögeln. Massen an Drosseln, Finken, Goldhähnchen, Rotkehlchen und Zilpzalpen. An den Stränden liefen überall Schneeammern rum.

Am Nordstrand lagen über 130 Kegelrobben. Einige stritten sich, andere liebten sich. Dazwischen ein erstes Baby.

Zwischen den Robben wuselten viele Limikolen herum.

Am Nachmittag habe ich viel Zeit an den Teichen verbracht.

Auf dem Heimweg erreichte mich die Nachricht von einer Zwergammer, nähe Jugendherberge. Dort musste ich ja eh hin. Zusammen mit 30 weiteren Beobachtern konnte ich den sehr agilen Vogel einige Male gut sehen. Wieder eine neue Art für mich😊

Dunkellaubsänger

Es ist ja immer schön, wenn man Freunde trifft. Gestern Abend haben wir den heutigen Tag geplant. Bei einem Bierchen… oder waren es zwei? Er wollte mir meinen ersten Dunkellaubsänger zeigen und ich ihm eine Gryllteiste.

Der Laubsänger war gut zu hören und ließ sich auch mal kurz sehen. Danach war ich natürlich gefordert. Trotz bestem Wetter und glatter See habe ich den Alk nicht gefunden. Ein Sterntaucher konnte uns ein wenig trösten.

Auf dem Strand lag ein Seehund. Wie immer mit dem Kowa-Spektiv auf große Distanz geknipst.

Reif für die Insel

Nach den ganzen Gruppenreisen mit vielen netten Menschen, benötige ich dringend etwas Ruhe;-)

Ein paar Tage Helgoland für mich. Bei bestem Wetter und wenig Wind ging es in Cuxhaven los.

Wind und Wellengang nahmen ordentlich zu. Drei Bänke weiter saß jemand der sich die ganze Zeit eine Tüte vors Gesicht hielt. Nein, ich habe ihn nicht gefragt, ob er auch ne Bratwurst möchte😇

Spektakuläre Vögel habe ich heute noch nicht gesehen. Ein Sperber saß an der Klippe und wurde dann von zwei Krähen gemobbt.

Ein Erlenzeisig war sehr zutraulich. Er hockte auf einer Staude und futterte genussvoll die Samen.

Überraschung in Bielefeld

Nach einigen Stunden auf der Autobahn mit viel Verkehr, aber wenig Stau, bin ich am Nachmittag zu Hause angekommen. Ich wollte den Feierabend genießen und hatte es mir gerade auf der Gartenbank gemütlich gemacht, da erreichte mich folgende Nachricht: ,,Sperbereule in Bielefeld!” Also wieder ins Auto und hoffen, dass der Vogel noch zu sehen ist…

Sensationell!

Grüner Brink

Super Wetter, ein klasse Gebiet und viiiele Vögel. Ein phantastischer Tag! Nach dem Sturm konnten wir heute den Vogelzug genießen.

Los ging es mit einigen Limikolen, Möwen und vielen Gründelenten. Ein Trupp Berghänflinge hielt sich in der Strandvegetation auf.

Mehrere tausend Goldregenpfeifer saßen auf den Schlickflächen. Immer wieder flogen sie auf, stiegen hoch, um dann wieder zu landen.

Die Mittagspause haben wir am Strand verbracht. Schneeammern und Ohrenlerchen flogen um uns herum. Eine Trauerente und kleine Trupps von Mittelsägern und Samtenten sowie tausende Weißwangengänse zogen Richtung Westen.

Zum Schluss konnten wir noch einen Zwergstrandläufer zwischen den Alpis entdecken.

Katastrophenwetter

Starker Dauerregen, Sturm und 6°C. Keine optimalen Beobachtungsbedingungen für den Grünen Brink. Deshalb sind wir am Vormittag erneut in den Beobachtungshütten von Wallnau gewesen. Dort kann man bei jedem Wetter interessante Vögel sehen. Einige Zwergschwäne rasteten am Ufer vom großen Teich.

Viel besseres Wetter am Nachmittag im Staberholz. Ca. 20 Sperber zogen innerhalb von 15 Minuten über den Wald Richtung Westen. Im Windschatten des Waldes konnten wir, mit der Sonne im Rücken, bestens auf die See gucken. Über tausend Eiderenten lagen vor der Küste. Weitere Sperber kamen von Osten. Zwei Sumpfohreulen kämpften gegen den Wind und waren minutenlang zu sehen.

Flügger Leuchtturm bis Wallnau

Von 9:00 bis 17:00 Uhr waren wir im warmen Wind. Die ganze Zeit hat es nicht geregnet. Tausende Kormorane zogen über die See.

Ein Trupp von ca. 30 Heidelerchen flog direkt über uns rüber. Einige Eiderenten und Mittelsäger, leider keine weiteren Meeresenten auf dem Wasser.

Zu guter Letzt waren wir noch am Grünen Brink. Der starke Südwind hatte das Windwatt frei gepustet. Zwei Rabenkrähen “bearbeiteten” eine Kornweihe, die Nebelkrähe sah zu. Morgen kommt der Sturm…